Einführung
Seit 30 Jahren, ABL (Aluminium-Barrierelaminat) Die Tube war der unangefochtene Marktführer. Sie war günstig, reißfest und absolut sauerstoffundurchlässig. Wer 2010 Zahnpasta oder Haarfarbe kaufte, bekam ABL.
Doch 2026 hat sich die Stimmung gewandelt. Große Einzelhändler führen Richtlinien für „saubere Verpackungen“ ein und Regierungen erheben Plastiksteuern – und plötzlich gilt ABL als Buhmann. Die Frage ist nicht mehr, ob man wechseln sollte, sondern wann .
Warum hassen Recyclingunternehmen ABL? Weil es ein Albtraum für die Materialverarbeitung ist.
Die Struktur: Kunststoff + Klebstoff + Aluminiumfolie + Klebstoff + Kunststoff. Für eine Recyclingmaschine ist das verwirrend.
Es sieht aus wie Plastik.
Beim Schmelzen verwandelt sich das Aluminium jedoch in Asche und Verunreinigungen, wodurch die Charge des recycelten Kunststoffs unbrauchbar wird.
Das Ergebnis: Die meisten ABL-Röhrchen werden aussortiert und direkt auf die Mülldeponie oder in die Verbrennungsanlage gebracht. Sie sind zwar im Labor technisch „recycelbar“, aber nicht in der Praxis.
Das deutlichste Signal kam von den Branchenriesen. Als Colgate und Unilever Millionen in die Entwicklung von Monomaterial-HDPE-Tuben als Ersatz für ABL investierten, setzten sie einen neuen globalen Standard. Sie bewiesen, dass man kein Metall braucht, um Zahnpasta frisch zu halten.
Die Realität am Markt: Wenn sich eine 3-Dollar-Zahnpasta den Wechsel zu einem umweltfreundlichen Monomaterial leisten kann, werden sich die Verbraucher fragen: „Warum befindet sich meine 50-Dollar-Luxuscreme immer noch in einer nicht recycelbaren Metalltube?“
Bevor Sie in Panik geraten, seien wir ehrlich: ABL hat immer noch eine Festung, in der es sicher ist – vorerst.
Arzneimittel: Medizinische Salben erfordern oft strenge Stabilitätsdaten der FDA, die nur Aluminium liefern kann.
Aggressive Chemikalien: Haarfärbemittel, Bleichcremes und lösungsmittelhaltige Klebstoffe greifen Kunststoff an. Sie benötigen Metall.
Für alle, die den „Metall-Look“ lieben: Manche Marken stehen einfach auf die „Dead Fold“-Technik (die Art, wie die Tube zusammengedrückt bleibt). Sie wirkt nostalgisch und klinisch.
Aber für 90 % der Hautpflegeprodukte (Lotionen, Reinigungsprodukte, Sonnenschutzmittel)? Da benötigen Sie kein ABL mehr.
Die Technologie hat aufgeholt. EVOH (Ethylenvinylalkohol) ist das transparente Kunststoffharz, das den Aluminium-Star verdrängt hat.
Schutz: Ein 5-lagiger EVOH-Schlauch bietet eine Sauerstoffbarriere, die für Vitamin C und Retinol ausreichend ist.
Recycling: Da EVOH ein Polymer ist, kann es zusammen mit PE coextrudiert werden. Der gesamte Schlauch kann eingeschmolzen und wiederverwertet werden.
Ästhetik: Keine unschönen Falten mehr. Ihre Marke bleibt makellos.
Wer heute ein neues Produkt auf den Markt bringt, geht mit der Wahl von ABL ein Risiko ein. Man wettet gegen die Zukunft.
Bei Jiiho fertigen wir weiterhin hochwertige ABL-Produkte für unsere Pharmakunden. Unseren Partnern aus der Kosmetikbranche raten wir jedoch eindeutig: Verzichten Sie auf Metall. Setzen Sie auf Monomaterial.
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