Einleitung: Seien wir ehrlich: Das Wort „nachhaltig“ ist allgegenwärtig. Es prangt auf 5-Dollar-T-Shirts und Plastikwasserflaschen. Deshalb haben die Verbraucher das Vertrauen in diese Begriffe verloren. Wenn sie ein grünes Blattsymbol sehen, denken sie nicht an „Natur“, sondern an „Marketingtrick“.
Wie gewinnt man also das Vertrauen der Kunden in die eigene Verpackung? Als Hersteller beobachten wir, was funktioniert. Die Marken, die sich durchsetzen, sind nicht diejenigen, die lautstark verkünden: „Wir haben die Welt gerettet.“ Sie sind diejenigen, die es beweisen.
Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Verpackungsspezifikationen in eine Geschichte verwandeln, die sich tatsächlich verkauft.
Dies ist die am häufigsten diskutierte Frage, die wir mit unseren Kunden bezüglich PCR (recyceltem Kunststoff) und Weizenstroh haben.
Die technische Realität: Können wir eine PCR- oder Weizenstroh-Tube perfekt weiß und makellos aussehen lassen? Ja, absolut. Wir verfügen über die Technologie, das Harz zu veredeln, Verunreinigungen herauszufiltern und mittels Co-Extrusion alles abzudecken. Wenn Sie eine makellose, wie neu aussehende Tube aus Recyclingmaterial wünschen, können wir das realisieren.
Aber … unser Expertenrat? Verstecken Sie es nicht. In einer Welt voller Fake News ist Unvollkommenheit Authentizität.
Die Psychologie dahinter: Wenn Ihre Röhre zu perfekt aussieht, gehen die Kunden davon aus, dass es sich nur um gewöhnlichen Kunststoff handelt.
Der „Beleg“: Diese winzigen grauen Pünktchen oder Weizenfasern sind Ihr „Beleg“. Sie beweisen dem Kunden, dass das Material echt ist.
Der Pitch: Anstatt sich für die Textur zu entschuldigen, heben Sie sie hervor: „Sehen Sie diese Pünktchen? Das war früher Meeresmüll. Jetzt ist es Ihre Verpackung.“
Urteil: Sie haben die Wahl. Wir können es clean zubereiten oder roh. Aber die „rohe“ Version erzählt die bessere Geschichte.
Vage Begriffe wie „grün“ oder „umweltfreundlich“ sind wenig aussagekräftig. Konkrete Zahlen hingegen schon.
Schwach: „Diese Röhre ist nachhaltig.“
Stark: „Diese Röhre besteht aus 5 recycelten Milchflaschen. “
Strong: „Durch die Verwendung von Zuckerrohr-PE haben wir die Emissionen von 2 km Autokilometern aufgefangen.“
Sie brauchen keinen Doktortitel in Umweltwissenschaften. Fragen Sie uns einfach nach den Daten Ihrer spezifischen Charge und notieren Sie diese Werte direkt auf der Rückseite des Röhrchens.
Die wichtigste Frage, die sich ein Verbraucher beim Anblick einer leeren Tube stellt, lautet: „Kann ich diese recyceln, oder ist das Wunschrecycling?“
Lass sie nicht raten.
Bei PE-Monomaterialien: Seien Sie bestimmt. Bringen Sie eine klare Anweisung an: „Mit aufgesetztem Deckel recyceln.“ (Viele Leute wissen nicht, dass der Deckel für die korrekte Sortierung draufbleiben muss).
Bei Zuckerrohr: Machen Sie es deutlich. Es ist zwar pflanzlich, aber nicht kompostierbar. Sagen Sie: „Ich recycle es genauso wie einen Milchkarton (Nr. 2).“
Verbraucher erwarten keine sofortige Perfektion. Sie schätzen Ehrlichkeit. Vielleicht besteht Ihr Röhrchen zu 100 % aus PCR, der Verschluss aber aufgrund technischer Gegebenheiten noch aus reinem PP. Geben Sie das an.
Die Erzählung: „Wir sind noch nicht ganz am Ziel, aber fast. Diese Röhre verbraucht 40 % weniger Plastik als unser Vorgängermodell. Nächstes Jahr peilen wir den Verschluss an.“ Offenheit schafft Vertrauen. Greenwashing zerstört es.
Benötigen Sie Zertifikate, um Ihre Behauptungen zu untermauern? [Fordern Sie bei uns die ZPO- oder UL-Berichte an]